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Diagnose, Behandlung und Therapie

Unsere Schwerpunkte liegen in der Diagnose, Behandlung und Therapie sowie der Anschlussheilbehandlung bei:

  • degenerative Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane
  • postoperative Weiter- bzw. Nachbehandlung nach
    • orthopädischen Operationen
    • Bandscheibenoperationen (LWS/HWS)
    • korrigierenden Gelenkeingriffen
    • endoprothetischem Gelenkersatz (Hüft-, Knie- und Schultergelenk)
  • chronisches Schmerzsyndrom
  • Weiterbehandlung nach
    • Unfallverletzungen
    • Sportverletzung an den Stütz- und Bewegungsorganen
  • entzündlich-rheumatische Erkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke nach Abklingen der akuten Phase bei
    • chronischer Polyarthritis
    • Morbus Bechterew
  • Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis
  • Folgezustand nach Verlust einer Extremität
  • Osteoporose
  • Prothesengebrauchs- und Gehschulung bei ober- bzw. unterschenkelamputierten Patienten

 

Unsere Therapieangebote

Eine erfolgreiche Therapie ist immer die Summe gezielter Einzelmaßnahmen. Deshalb bieten wir Ihnen verschiedene Therapieformen an, die wir individuell auf die Behandlung Ihrer Beschwerden abstimmen.

Therapie von Rückenschmerz und Bandscheibenvorfall mit minimal-invasiven Interventionen unter Röntgen.

Wirbelsäulen-nahe Injektionen werden zur Schmerzlinderung bei akuten Bandscheibenschmerzen wegen Faserrissen und Bandscheibenvorfällen angewendet. Diese müssen durch erfahrene Spezialisten und unter einem speziellen Röntgengerät oder CT durchgeführt werden.

Ein solches Spezialgerät wurde in der Orthopädischen/Unfallchirurgischen Abteilung der Fachklinik Falkenburg etabliert. Unter der Leitung des Ärztlichen Direktors und Chefarztes Orthopädie der Fachklinik Waldbronn und Fachklinik Falkenburg Prof. Dr. Andreas Veihelmann kann damit bei den Rückenschmerzpatienten eine schnelle Schmerzlinderung erzielt werden, damit diese dann erfolgreich rehabilitiert und physiotherapeutisch behandelt werden können. Letztlich kann mit dieser wissenschaftlich anerkannten Methode eine am Wirbelkanal offene Operation häufig vermieden werden.

Sie vertragen nicht alle Lebensmittel, benötigen nach einer Krankheit eine spezielle Ernährungsform oder möchten einfach ein wenig auf Ihr Gewicht achten? Dann sind wir für Sie da!

Der Wirkungskreis einer Diätassistentin ist vielseitig: Von der Ernährungstherapie, über die Zubereitung von diätetischen Speisen, Berechnung und Kennzeichnung unserer Speisepläne bis hin zum Einsatz in der Küche. Wir betreuen Patienten, z.B. nach einer Krebserkrankung (vor allem Operationen des Verdauungstraktes), mit einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit, geben Tipps zur Ernährung bei Diabetes mellitus, mit erhöhten Cholesterin- und Harnsäurewerten (Gicht) sowie mit Übergewicht/Adipositas, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bei Bedarf kann zur Beratung der Partner oder die Familie mitgebracht werden. Themenspezifische Fachvorträge, Ernährungsberatung und wer das Ganze praktisch umsetzen möchte, kann das mit uns in der Lehrküche oder bei verschiedenen praktischen Übungen (Einkaufstraining, Essen und Genuss, Nährstofftraining).

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, optimale Behandlungsergebnisse für Sie zu erzielen.

Deshalb ist es unabdingbar, Sie als unsere Patienten aktiv in den therapeutischen Prozess einzubeziehen und die Therapie an Ihren individuellen Zielen und Bedürfnissen auszurichten. Je nach Krankheitsbild kommen Maßnahmen aus den Bereichen der Physiotherapie sowie der Physikalischen Therapie zum Einsatz.

Das Therapieangebot der Fachbereiche Physiotherapie, Sporttherapie und Balneophysikalische Therapie umfasst:

  • physiotherapeutische Einzeltherapie (exemplarische Therapiemethoden: Manuelle Therapie, Cyriax, propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation, funktionelle Bewegungslehre, Bobattherapie, Stemmführung nach Brunkow, Wirbelsäulentherapie nach Brügger und Schlingentisch)
  • Indikationsbezogene Kleingruppen (differenziert nach Belastungsstufen)
  • Rückenschule
  • Aquatraining
  • Hockergruppen und Seniorengymnastik
  • Atemtherapie
  • Beckenbodentraining
  • Ausdauertraining (Onko Walking, Walking, Nordic Walking, Lauftraining)
  • Fitnesstraining
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT), Fahrradergometertraining
  • Motomed-Behandlungen (passiv – assistiv – aktiv)
  • differenzierte Elektrotherapie, Ultraschalltherapie
  • differenzierte Reizstromtherapie einschließlich Stangerbäder
  • MBOR (Medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation)
  • Klassische Massagen, Bindegewebsmassagen, Reflexzonentherapie, Akkupunktbehandlungen nach Penzel
  • Manuelle Lymphdrainagen und Kompressionstherapien, Lympha Press Behandlungen
  • Thermotherapien, Thermopack
  • Kryotherapie
  • Kneippsche Verfahren, Hydrotherapie, medizinische Bäder (Voll- und Teilbäder)
  • Medistream-Behandlungen
  • Inhalationen
  • Hilfsmittelberatungen in Kooperation mit Sanitätshäusern
  • Fachvorträge aus dem Bereich der Physiotherapie, Sport nach Krebs

Setting: Die Physiotherapien werden als Einzeltherapien (à 30 Minuten) und/oder in Gruppenbehandlungen (je 30 Minuten, ggf. 45 oder 60 Minuten) durchgeführt.

Im Verlauf der Behandlung und im Rahmen der Ärztevisite besteht die Möglichkeit, Therapieformen und Modalitäten anzupassen, um einen optimalen Genesungserfolg zu erreichen.

Psychologische Einzelberatung und Psychotherapie

In der Einzelberatung und in der Psychotherapie unterstützen unsere Psychotherapeuten und Psychologen Patienten und Angehörige im Umgang mit der Erkrankung und den daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Patienten entwickeln wir Krankheitsbewältigungsstrategien, fördern vorhandenen Ressourcen, arbeiten problemlöseorientiert in Bezug auf psychosoziale Belastungsfaktoren. Bei besonders ausgeprägten Problemen in der Krankheitsverarbeitung, bei depressiven Störungen oder Angststörungen arbeiten die Therapeuten mit psychotherapeutischen Interventionen stabilisierend und bereiten Patienten sorgsam auf die Weiterbehandlung in Wohnortnähe vor.

Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Die Entspannung hat eine ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und fördert bei orthopädischen Patienten die Ruhefindung, das Wohlbefinden und die Schlafqualität und wirkt sich mildernd auf eventuell vorhandenen Schmerzempfindungen aus.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Wenn wir unter starker Anspannung oder Druck stehen oder Angst haben, spannt sich automatisch unsere Muskulatur an. Je größer die psychische Anspannung durch Ereignisse wie Stress, Angst oder Ärger ist, desto ausgeprägter sind auch die Muskelanspannungen. Die progressive Muskelentspannung verhilft durch Auflösung muskulärer Spannungszustände zu geistiger und körperlicher Ruhe und Erholung vom oft belastenden Alltag.

Gesundheitsvorträge

In unseren Vorträgen wird eine Reihe von wissenschaftlich fundierten Informationen gegeben Hinsicht auf eine notwendige Lebensstiländerung als Präventionsmaßnahme (Stress- und Schmerzbewältigung).

Unser Ziel in der Ergotherapie ist das Wiedererlangen bzw. der Erhalt Ihrer größtmöglichen Selbstständigkeit im privaten und beruflichen Alltag. In einem gemeinsamen Aufnahmegespräch erfassen wir zunächst, welche motorischen, kognitiven oder psychischen Funktionen durch Ihre Erkrankung oder Ihren Unfall beeinträchtigt sind und welche Auswirkungen dies auf Ihre Handlungsfähigkeit im Alltag hat. Im Anschluss definieren wir gemeinsam mit Ihnen die Therapieziele.

Im Fachbereich Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie behandelt die Ergotherapie folgende Krankheitsbilder:

  • Endoprothetische Versorgungen der Schulter
  • Amputationen im Bereich der oberen oder unteren Extremität
  • Frakturen im Bereich der oberen Extremität
  • Nervenläsionen im Bereich der Arme
  • Entzündliche und/oder degenerative Gelenkerkrankungen
  • Endoprothetische Versorgungen von Hüfte oder Knie (Hilfsmittelabklärung)
  • Erkrankung der Wirbelsäule (Hilfsmittelabklärung)
  • Neurologische Begleiterkrankungen, z.B.:Zustand nach Apoplex, Parkinson, Multiple Skleorose…

Das Therapieangebot der Ergotherapie umfasst:

  • Therapie der Motorik und Sensibilität (Sensomotorik) – insbesondere im Bereich der oberen Extremität. Dies umfasst die Normalisierung veränderter Bewegungsmuster, die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, der Koordination und Bewegungssteuerung, der Feinmotorik; Kraft und Ausdauer sowie der Sensibilität. Ziel ist die Verbesserung der gesamten Rumpf-, Schulter-, Arm- und Handmotorik, um diese bei den gewohnten alltäglichen Verrichtungen wieder bestmöglich einsetzen zu können.
  • Therapie bei Amputationen im Bereich der unteren oder oberen Extremität. In der Einzeltherapie wird das Handling der Prothese erarbeitet, eine Stumpfabhärtung durchgeführt und die Belastung der Prothese (Standbeinphase) erarbeitet. Konkrete Alltagssituationen mit der Prothese werden in der Therapie erprobt, z.B. Toilettentransfer, Agieren in der Küche, Anziehtraining…
  • Hilfsmittelberatung und -versorgung – insbesondere bei Patienten mit Hüft-TEP, Knie-TEP oder Wirbelsäulenoperationen. Wir beraten und versorgen Sie mit Hilfsmitteln für zu Hause (z.B. Strumpfanzieher, Greifzange, Toilettenerhöhung, Badebrett…) und zeigen Ihnen deren Handhabung. Bei Bedarf klären wir Sie über eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung auf (vor allem bei Wirbelsäulen-Erkrankungen).
  • Im interdisziplinären Team werden mit dem Orthopädietechniker wöchentlich eventuelle Veränderungsmaßnahmen an der Prothese besprochen.
  • Aufklärung über Gelenkschutz und ggf. Erprobung geeigneter Hilfsmittel – insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen. In der Einzeltherapie wird über den kraftsparenden Gebrauch der Gelenke aufgeklärt, Anleitung über Eigenaktivitäten für den Erhalt der Gelenkbeweglichkeit gegeben und Vermeidung von Fehlstellungen informiert. Zusätzlich wird noch Informationsmaterial darüber ausgehändigt (z.B. von der Deutscher Rheuma-Liga). Zudem wird der Einsatz von Hilfsmittel für den häuslichen und beruflichen Bereich erprobt.
  • Neurologische Begleiterkrankungen – Zustand nach Apoplex, Schädel-Hirn-Trauma, Parkinson, Multiple Sklerose. Bei neurologischen Begleiterkrankungen erweitert sich das Therapieangebot entsprechend der Symptomatik.

Setting: Die jeweiligen Anwendungen werden in der Einzeltherapie (à 30 Minuten) und/oder in Gruppenbehandlungen (à 30 Minuten, ggf. 60 Minuten) durchgeführt.

Die Therapien erfolgen auf Grundlage gängiger Therapiekonzepte wie z.B. nach Bobath, Perfetti, Affolter, Johnstone, Manuelle Therapie. Hilfsmittelversorgung und -beratungen finden einmalig statt.

Mit Mut wieder in den Beruf, mit Freude zurück in den Alltag – dabei hilft Ihnen unsere Sozialberatung. Wenn Sie noch im Berufsleben stehen, knüpfen wir mit Ihnen Kontakte zu Arbeitgebern, Vertrauensleuten und Betriebsärzten. Wir beraten Sie bei der Arbeitssuche sowie beim Arbeitsrecht und erörtern mit Ihnen, wie Sie soziale Schwierigkeiten lösen können. Sie sollen Ihr Leben nach der Reha genießen können.

So beraten wir Sie

Wir geben Ihnen Entscheidungshilfen in wirtschaftlichen Angelegenheiten wie Rentenfragen, Krankengeld, Rentenantrag, Übergangsgeld oder Lohnfortzahlung. Außerdem vermitteln wir in schwierigen sozialen Lebenssituationen konkrete Hilfen, z.B. Hilfsmittel, ambulante Pflegedienste oder Heimplätze.

Wir beraten Sie in Einzel- und Angehörigengesprächen oder in Gruppenvorträgen.

Unsere Themen sind unter anderem:

  • Möglichkeiten der beruflichen Wiedereingliederung (innerbetriebliche Umsetzung, stufenweise Wiedereingliederung)
  • Beratung über finanz- und sozialrechtliche Ansprüche wie Krankengeld, Übergangsgeld, Arbeitslosengeld, Grundsicherung, Wohngeld, Pflegeversicherung
  • Information sowie Antragstellung auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung, Anpassungsqualifikationen etc.)
  • Information über spezielle Rehabilitationsleistungen
  • Beratung zur häuslichen Versorgung sowie Vermittlung ambulanter Hilfen, Sozial- und Pflegedienste, Nachbarschaftshilfen, Essen auf Rädern
  • Beratung über die Möglichkeit der stationären Weiterversorgung, Kurzzeitpflege, betreutes Wohnen, Tagespflege, Pflegeheim
  • Unterstützung bei Anträgen und Angelegenheiten mit Ämtern
  • Psychosoziale Beratung, Betreuung, Vollmacht
  • Informationen zur Vermittlung von Nachsorge, z.B. Selbsthilfegruppen
  • Gruppenvorträge über das Schwerbehindertengesetz durch den Sozialverband VdK Baden-Württemberg
  • Reha-Beratung mit einem Vertreter der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg
  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung (einmal pro Monat)
  • Belastungstest im Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum Karlsbad-Langensteinbach (bei Bedarf)

Unsere Pflegefachkräfte

Unsere Pflegefachkräfte geben Ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Sie sind Ihre Ansprechpartner auf den Pflegestationen und begleiten Sie durch die gesamte Rehabilitation. Nicht zuletzt sind sie das wichtigste Bindeglied zwischen Ihnen, den Ärzten und den Therapeuten.

Zu unserem Pflegeteam gehören unter anderem auch zwei zertifizierte Wundassistentinnen, die sich speziell um die Wundversorgung unserer Patienten kümmern.

Unsere Pflegefachkräfte helfen Ihnen dabei, während Ihres Aufenthaltes Schritt für Schritt Ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen. Sie sollen Ihr neues Leben auch zu Hause meistern können. Denn das ist das wichtigste Ziel in der Rehabilitation. Wir wollen Sie mit unserer fachlichen Hilfe so unterstützen, dass Sie Ihr ganz persönliches gesundheitliches Ziel erreichen und sich dabei wohlfühlen.